
Über TULI
„Tuli“ kommt aus dem Bangla — von „Rong Tuli“, dem Pinsel. Farben, Kunst, eine ruhige, sichere Hand. Genau das wollten wir in einen Shop übersetzen.

TULI beginnt mit einer Gründerin zwischen drei Welten: Shajiya Akhi hat ihre Wurzeln in Bangladesch, ist in den USA aufgewachsen und hat dort studiert — und lebt heute in Deutschland. Wer so lebt, kennt das Ritual: Vor jeder Hochzeit, jedem Eid, jeder Feier beginnt die Suche nach dem richtigen Outfit. Und wer in der Diaspora sucht, weiß, wie diese Suche endet — in unscharfen Produktfotos, geratenen Größen, wochenlangem Warten und der bangen Frage, ob überhaupt etwas ankommt.
In den USA war das frustrierend. In Deutschland, so stellte sie fest, war es noch schwieriger: kaum verlässliche Anbieter, kaum Beratung, kaum jemand, der die Kleidung versteht, die er verkauft. Irgendwann war die Schlussfolgerung unausweichlich: Wenn es den Laden, den wir uns wünschen, nicht gibt — dann bauen wir ihn.
Es gibt eine Sorte Kundenservice, die wir alle kennen: das automatisierte Bedauern, die Warteschleife, das achselzuckende „Da kann man nichts machen“. Große Marken haben uns beigebracht, das für normal zu halten. Wir halten es für eine Entscheidung — und wir entscheiden uns dagegen.
Bei TULI gibt es echte Antworten von einem echten Menschen, ehrliche Fotos und ehrlich vermessene Größentabellen, Versand aus Deutschland statt Überraschungen vom Zoll — und wenn etwas schiefgeht, lösen wir es. Nicht, weil es im Leitbild steht, sondern weil wir selbst zu oft auf der anderen Seite standen. Das sollte der Standard sein. Bei uns ist er es.
Jedes Stück im Shop ist von Shajiya persönlich ausgewählt: Sarees, Kameez und Schmuck, die Handwerk und Herkunft respektieren — vom leichten Alltags-Kameez bis zum Jamdani, in dem zweitausend Jahre bengalischer Webkunst stecken. Vieles ist limitiert oder einzeln; was als Pre-Order gekennzeichnet ist, reservieren Sie mit 50 % Anzahlung.
Und weil Kleidung Geschichten trägt, erzählen wir sie: In unserem Journal schreiben wir über die Webtraditionen Bangladeschs, Indiens und Pakistans — fundiert, zugänglich und mit Liebe zum Detail.
Unser Name trägt zwei Werkzeuge in sich: die Tuli, den Pinsel — und den Loom, den Webstuhl, an dem Fäden zu Stoff werden. Kunst und Handwerk, Farbe und Faden, Herkunft und Sorgfalt: dafür steht TULI, und dafür unser Zuhause im Netz, tuliloom.com.